Tasmanischer Bergpfeffer

Tasmanischer Bergpfeffer: Selten, kostbar und ein Genuss für sich

Auf Tasmanien, der größten Insel Australiens, welche fast die Größe Irlands erreicht, wächst in den Regenwäldern der westlichen Gebirgskette in einer einzigartigen Fauna und Flora einer der seltensten und kostbarsten Pfeffersorten dieser Welt: der tasmanische Pfeffer.

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Geschmacklich …

…beginnt der Pfeffer leicht fruchtig, mit einer frischen Note. Wer jemals einer der Pfefferkörner auf der Zunge geknabbert hat (wir lieben es), wird feststellen, dass er sehr schnell sehr scharf wird. Er ist ein echter Scharfmacher, der behutsam eingesetzt werden sollte. Keine Angst, wir reden hier nicht von den schärfsten Chilli-Sorten, sondern einer Pfeffersorte, die …

… botanisch gesehen …

… kein echter Pfeffer ist. Während der echte "Piper Nigrum", der von Alexander dem Großen von Indien nach Europa importiert wurde, mitunter als der König der Gewürze bezeichnet wird, ist tasmanischer Bergpfeffer eher einer der vielen „Assistenten“ im Hintergrund, mit gewissen Allüren. Er wächst immergrün über sich hinaus, und dies bis zu 2 - 3 Metern in den tasmanischen Regenwäldern. Botanisch gehört er zu der Gattung der Winteraceae.

Dezent im Hintergrund, aber beim ersten Geschmackserlebnis mindestens ebenbürtig, wenn nicht überragend. Wir müssen ein bisschen an „Games of Thrones“ denken. Wer die Bände gelesen (wie wir) oder die Serie gesehen hat, versteht vielleicht, was wir meinen.

Damit Sie uns nicht falsch verstehen. Tasmanischer Bergpfeffer wird eine Nische besetzen. Er ist, auch nach unserem Verständnis sehr teuer. Trotzdem wird er von ambitionierten Köchen und Spitzenköchen geliebt und nachgefragt. Er gehört aufgrund seines besonderen Geschmackserlebnisses zu den Topsellern in unserem Sortiment.

Tasmanischer Bergpfeffer

Tasmanischer Pfeffer passt zu ...?

Es gibt im Internet natürlich viele Rezepte zum Thema Tasmanischer Pfeffer. So anspruchsvoll diese sein könnten, bedenken Sie, es ist ein Pfeffer mit einem Charakter und einer Story, die Sie nach Ihrem Gusto einsetzen können. Experimentieren ist gefragt.

Er harmoniert sehr gut mit Lamm, Rind, Wildgerichten wie Hase oder Reh, Marinaden, Eintöpfen oder Suppen. Aber auch Schweinefleisch und Geflügel, die er mit seinem fruchtig-scharfen Aroma veredelt. Wir benutzen den Pfeffer je nach Saison auch für Erdbeeren, exotische Früchte und Zitrusfrüchte - die fruchtige Schärfe des Pfeffers passt wunderbar.

  • Servieren Sie eine kleine Schale mit zerstoßenen Beeren zu Tisch. Sie sind ein Genuß für das erlaubte Nachgewürzen von Suppen oder Saucen

  • Gleichermaßen gilt dieses auch für Desserts. Unsere Freunde lieben den Pfeffer auf Erdbeeren und ...

  • ... auf Käse, der eine leicht scharfe Note verdient. Als milde Alternative mögen wir als Alternative auch unseren Grünen Pfeffer: https://www.peppersfriends.de/gruener-malabar-pfeffer

  • Tasmanischer Bergpeffer gewinnt in der Verarbeitung eine leicht rosa-rote Farbe. Er setzt farbliche Akzente in Marinaden, Curry, Chuntney oder Joghurt

  • Für Liebhaber von überraschenden Dressings für Salate: Zerstoßen Sie den Pfeffer und legen Sie ihn in warmen Essig oder Zitronensaft ein. Und dann schmecken Sie ihn nach Wunsch ab.

TIPP:

  • Verwenden Sie den Pfeffer behutsam. Je nach Geschmack und Rezept reichen 5 - 10% der üblichen Pfeffermenge aus, um ein Gericht zu würzen. Tasmanischer Pfeffer ist sehr viel ergiebiger als ein herkömmlicher Pfeffer, das rechtfertigt auch den Preis.

  • Spät hinzufügen!  Tasmanischer Bergpfeffer ist wie nahezu alle Pfeffersorten hitzeunverträglich. Fügen Sie ihn deshalb erst am Ende des Brat-/Garvorgangs ein, damit er nicht verbrennt und sein volles Aroma entfalten kann.

  • Da die Beeren weicher als die Körner des herkömmlichen Pfeffers ist, empfiehlt sich die Verwendung eines Mörsers. Sie können die Beeren aber auch mit einem Messer zerdrücken. Wir benutzen tatsächlich eine hochwertige, natürlich rostfreie  Pfeffermühle.

In der BEEF! gab es in der Ausgabe 2/2016 einen mehrseitigen Artikel über über Tasmanischer Bergpfeffer.

Die Wuelle des tasmanischen Pfeffers

Weitere Bezeichnungen:

Tasmanischer Bergpfeffer, Australischer Bergpfeffer, Bergpfeffer, Australischer Regenwaldpfeffer, tasmannia lanceolata

Wissenswert:

Wo der Pfeffer wächst: Tasmanischer Bergpfeffer und die Insel Tasmanien.

Die zu Australien gehörende Insel Tasmanien liegt etwa 240 km süd-östlich Australiens. Sie ist mit 68 Tsd. qm etwas kleiner als Bayern und Irland und ist mit gerade mal 512.000  Einwohnern – wen überrascht es – deutlich dünner besiedelt als Bayern (12,9 Mio. Einwohner) und Irland (4,6 Mio.). Die Hauptstadt Tasmaniens heißt Hobart und ist nach Sydney die zweitälteste Stadt Australiens.

Tasmanischer Pfeffer in Tasmanien
Freycinet-Nationalpark im Osten Tasmaniens

Seit der Überflutung der Bass-Straße vor 12.000 Jahren ist Tasmanien von dem australischen Festland getrennt. Diese Trennung bekam der tasmanischen Flora und Fauna äußerst gut. Viele der hier lebenden Tier- und Pflanzenarten sind auf dem Festland ausgestorben und wie z.B. der Tasmanische Teufel weltweit einzigartig.

Der Abgeschiedenheit verdankt die Insel auch die vielen unberührten Landschaften. Das führte dazu, dass knapp 40% der Insel von Nationalparks bedeckt sind und ein Viertel zum UNESCO Naturerbe gezählt werden.

Der Insel verdankt unser tasmanischer Pfeffer natürlich seinen Namen. Dabei ist es nur verständlich, dass er auch tasmanischer Bergpfeffer oder Regenwaldpfeffer  genannt wird. Das ozeanische Klima und die Gebirgsketten im Westen der Insel sorgen für reichlich Niederschlag. Entstanden ist eine Vielzahl unterschiedlicher Regenwälder mit einigen der höchsten Laubbäume der Welt. Der Riesen-Eukalpytus wird beispielsweise bis zu 100 Meter hoch und überragt das Dach des tasmanischen Regenwaldes deutlich.

Der Tasmanische Teufel

Jeder, der Bugs Bunnybzw.  Looney Tunes damals im Fernsehen gesehen hat, kennt ihn, den tasmanischen Teufel. Sein Hang zu beträchtlichen Zerstörungen begleitete unsere Kindheit.

Tasmanischer Teufel

Sein echter Verwandter ist uns nie begegnet. Der Tasmanische Teufel lebt heute nur noch in Tasmanien. Auf dem australischen Kontinent ist er vor einigen Jahrhunderten ausgestorben. Auffällig ist bei dem größten Raubbeutler der Welt, dass sich seine Ohren bei Aufregung rot färben, er lauthals kreischt und über ein kräftiges Gebiss verfügt, das sich auch von dickeren Knochen nicht beeindrucken lässt. Die Ähnlichkeit mit der zerstörungswütigen Cartoon-Figur ist nicht rein zufällig …

Tasmanischer  Bergpfeffer und der Tasmanische Teufel, das passt! Beide sind einzigartig, selten, wild und haben Charakter!

 

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